Wie du zum Schmetterling wirst

Tag 70

Wieviele Versuche hast du schon unternommen, mit Diäten dein Gewicht zu optimieren, Geld zur Seite zu legen, damit der Druck des «ich muss…» endlich abnimmt oder hast Ausbildungen gesammelt, um endlich deinen Traumjob zu ergattern?

 

Und? Hat es funktioniert? Sei ehrlich. 1-2 Tage und dann wieder reif für die Ferien. Das ist Be-Friedigen, aber nicht beständiges Glück, Stille, Freude.

 

Wer hat’s erfunden? Du!

Wer kennt den Weg raus? Du!

Und wie?

 

Nicht in dem du etwas «tust» sondern dass du es «bist». Dein Ego will «tun». Dein Herz will «sein». Dein Fühlen ist der matchentscheidende Unterschied.

 

Fühlen kannst du nicht machen, weil du es die ganze Zeit über schon tust. Die Frage ist lediglich, wo «bist» du? In welchem Zustand befindest du dich. Wenn es dir nicht bewusst ist, dann brauchst du nur auf dein Leben, deine Situation zu schauen, dann weisst du was Sache ist. Weil das Leben der Ausdruck deines Fühlens ist.

 

Wenn es dir nun nicht gefällt, was dein Leben da so für dich macht, dann kommst du mit dem Verstand in die Versuchung es lösen zu wollen. Doch das hat mit dem Fühlen nichts zu tun. Es beeinflusst es, doch es ist nicht dasselbe.

 

Lösungen und Anforderungen scheinen immer von aussen zu kommen. Eine Krankheit packt dich, dein Partner verlässt dich oder du fliegst beim Job raus. Beim Ego schrillen die Alarmglocken, eine Lösung muss her. Gute Nacht, dein Herz hat schon wieder verloren, weil dein Verstand das Zepter übernommen hat.

 

Jeder dieser Versuchungen führt dazu, dass du übersiehst, dass Schuld und Erlösung aus den Problemen in deinem Geist sind und sonst nirgends. Alles ist zuerst ein Gedanke. Immer. Wenn du verstehst, dass alle Schuld nur eine Erfindung deines Geistes ist, wird dir auch klar, dass Schuld und Erlösung am selben Ort sein müssen.

 

Der scheinbare Preis des Gedankenverlustes ist der, dass nichts ausserhalb von dir geschieht. Akzeptierst du dies, dann gibt es nichts ausserhalb von dir dass dich verletzen oder deinen Frieden stören könnte. Damit hast du die Obhut über das Universum, aufgrund dessen, was du «bist».

 

Damit das gelingt, musst du natürlich schon «Lunte riechen». Es reicht nicht, wenn du dir das einfach im Kopf zusammendichtest und nicht in die Erfahrung gehst damit. Es ist die Freude, der Frieden in dir was dich lehrt und antreibt diese Richtung zu wechseln in dir.

 

Das musst du «tun». Nicht im Sinne des Egos mit Lösungen, sondern indem du dich entscheidest, die Richtung in dir zu wechseln. Dass du die Sicht auf die Dinge wie du sie siehst so lange änderst, bis sie gut ist. Und nicht aufhörst, bis es soweit ist. Beständig. Das ist die berühmte «extra mile». Dann riechst du «Lunte» und willst nichts anderes mehr als das.

 

Das gelingt dir, wenn du wach bist. Aufmerksam. Bewusst. Das will geübt sein. Jeden Tag. Damit du üben kannst, habe ich diesem Thema den Podcast mit Tag 70 gewidmet.  

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