Wann wird das endlich was in dieser Löwengrube
Tag 72
Warum geht das immer so lange, bis sich ein von dir gefühlter Wunsch in deinem Leben zeigt? Es sieht nach einer Reihe von Gründen aus, doch die Antwort ist im Grunde eine einzige:
Weil du nicht glaubst, dass du haben kannst, was du auswählst.
Weil dir nicht bewusst ist, was du auswählst.
Weil du ständig herauszufinden versuchst, was das »Beste« für dich sein könnte.
Weil du schon vorab Garantien dafür haben willst, dass alle deine Entscheidungen »gut« sind.
Und weil du dauernd deinen Sinn änderst.
Wer ist für dieses Auf- und Ab verantwortlich? Sicher nicht diese universelle Energie die dich nährt. Es bist du selbst, der nicht klar ist, was du wirklich bist. Wie kannst du das ändern? Beobachte dich. Wie du auf deine Umwelt, deine Mitmenschen reagierst. Im Wort Beobachten ist «Achtung» enthalten. Achtung vor etwas haben heisst, dass ich das was ich da sehe mit Respekt, Wertschätzung betrachte. Ich anerkenne was da ist, ohne dass ich ihm einen Wert gebe.
Gehe über diesen Gedanken heraus und beobachte deine Menschen um dich. Was siehst du? Du glaubst du sähest einen Körper. Doch du weisst aus der Physik, dass das gar keine Körper sein können. Es ist Schwingung. Es ist eine Darstellung von Frequenzen. Es gibt keine Farben, dein Gehirn macht Interpretationen daraus. Bis heute hat die Gehirnforschung noch keinen einzigen Gedanken gefunden. Werden sie auch nie finden, weil es eine Illusion ist. Illusionen kannst du nicht finden, das Wort sagt es ja schon, es gibt sie nicht.
Ziemlich crazy für den Verstand. Doch fahre weiter. Die universelle Energie ist eins. Glücklich. Friedlich. Wenn deine Umwelt und du noch nicht so sind, dann muss es einen Plan geben, der dahin führt. Was du tust, wenn du dich ärgerst, krank oder enttäuscht bist, dann greifst du genau diesen Plan an und versuchst ihn zu zerstören.
Weil du dem Aussen die Schuld gibst, was eigentlich dem Verstand zugeschrieben gehört. Hegst du Groll in dir, befasst du dich in dem Moment deines Un-Achtsamen Wirkens zu diesem Menschen nicht damit, was dieser Mensch ist, sondern das, was er tut. Er ist ein Geistwesen wie du. Doch du verbindest die beiden und sagst sie seien eins. Was ein Missverständnis ist. Damit greifst du selber die Energie der Liebe an, die das gar nicht will. Und schadest zuerst dir in deinem Geist, weil du ja dasselbe bist wie der Andere auch.
Was jetzt, wenn du gefühlt nur zähnefletschende Löwen um dich hast, die dich fressen wollen? Diesen Irrtum auflösen ist ganz einfach. Daniel in der Löwengrube hat genau dies getan. Was hätte er sonst auch tun sollen, als die Türe hinter ihm versiegelt wurde. Es ist nur ein Problem. Daher braucht es nur eine Lösung. So wird das was, in deiner Löwengrube. Und auf einmal nimmst du nur noch schnurrende Kätzchen wahr, die sich wohlig an dich schmiegen, dich willkommen heissen in ihrer Gesellschaft und du dich aufgehoben, sicher und friedlich fühlst.
Tja, es gibt nix gutes, ausser man tut es. Es ist eine ganz praktische Angelegenheit hier. Das du in deinem Leben anwenden kannst. Jede Minute, jeden Augenblick. Das will geübt sein. Jeden Tag. Damit du üben kannst, habe ich diesem Thema den Podcast mit Tag 70 gewidmet.