Vor lauter Bäumen seh ich den Wald nicht mehr. Schluss mit dem mich selber verletzen
Tag 330
Kennst du das Gefühl, vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen? So erging es mir, als ich mein Menschenkleid niederlegte und man mir die Meta-Perspektive gezeigt hat. Plötzlich sah ich alles: Ein Hologramm des Lebens, halb durchsichtig und doch so klar.
Es fühlte sich an, als wäre ich ein Kind, das zum ersten Mal in einen Lunapark kommt – alles war neu, aufregend und überwältigend. Doch was tun, wenn du dich mitten in einer Krankheit oder einer Lebenskrise verstrickt fühlst und einfach keinen Ausweg siehst?
Vielleicht fragst du dich jetzt: "Wie kann ich da rauskommen, wenn alles so festgefahren scheint?" Glaub mir, ich kenne das Gefühl. Aber hier kommt die Erkenntnis: Wir verletzen uns oft selbst, ohne es zu merken. Die Krankheiten, Ängste und Streitigkeiten sind nicht die Ursache, sondern das Resultat unserer eigenen Gedanken und Gefühle.
Du denkst vielleicht: "Wie kann das sein? Soll das heißen, dass ich an meiner Krankheit oder meinen Problemen selbst schuld bin?" Nein, nicht im klassischen Sinne. Aber indem wir uns an negativen Gefühlen und Gedanken festklammern, erzeugen wir immer wieder neue Ursachen für unsere Leiden. Es ist ein endloser Kreislauf, der uns gefangen hält.
Heilung beginnt dort, wo wir aufhören, im Schmerz einen Wert zu sehen. Ja, das klingt erst mal hart. Aber überleg mal: Würdest du wirklich leiden, wenn du keinen (unbewussten) Nutzen darin sehen würdest? Es ist Zeit, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Du kannst dich entscheiden, jetzt aus dem Dickicht der Verwirrung herauszutreten und ins Licht zu gehen.
Was du tun kannst? Fang an, deine Gedanken zu beobachten. Ändere deine Perspektive und deine Gefühle werden folgen. Es wird nicht sofort alles perfekt sein, aber du machst den ersten Schritt aus dem Wald der Sorgen hinaus – hin zu einem Leben in Frieden und Klarheit.
Neugierig geworden? Im Podcast Tag 330 tauche ich noch tiefer in dieses Thema ein und erkläre, wie du deine Gedanken und Gefühle wirklich nachhaltig verändern kannst. Hör mal rein – vielleicht ist das der Schlüssel, den du gerade suchst