Die beiden Bilder

Tag 168

Du weisst, du bist eingebettet in dieser wundervollen Energie – die Energie der Liebe. Sie ist ausdehnend, wachsend, fröhlich und friedlich. Du kennst das Gefühl, wenn du verliebt bist: Dein Herz ist erfüllt von Freude, weil genau diese Energie wirkt. Das ist unsere Quelle und der Grund, warum wir uns alle dorthin sehnen.

 

Durch den ständigen Austausch mit der Natur erleben wir diese Energie. Alles um uns herum besteht aus Schwingungen – selbst der Mobilfunkmast ist Natur, da das Eisen eine Schwingung hat. Wir stehen in Beziehung zu allem.

 

Hier kommt ein gravierendes Missverständnis ins Spiel: In dieser Welt ist es nicht möglich, etwas zu erschaffen. Es geht vielmehr darum, glücklich zu machen. Die geistige Welt will uns nicht unsere besonderen Beziehungen wegnehmen, sondern sie umwandeln und uns unsere Funktion des "glücklich seins" zurückgeben. Besondere Beziehungen versuchen zu erschaffen, was im Universum nicht vorgesehen ist.

 

Vielleicht denkst du, Moment mal, ich erschaffe doch! Wenn ich meine Wohnung reinige, ist sie sauber – habe ich das nicht erschaffen? Betrachte das genauer: Du benutzt einen Wischmopp und Reinigungsmittel, aber eigentlich sorgt das Reinigungsmittel dafür, dass der Schmutz sich löst, und der Wischmopp, dass er hängen bleibt. Du bist der Handlanger der Energie, die alles bewegt.

 

Und wenn alles sauber ist, bist du glücklich, oder? Doch wie lange kannst du in diesem glücklichen Moment verweilen? Das Ego will eigene Bilder bauen – Komplimente, Anerkennung. Es baut eine besondere Beziehung auf, die dich von deinem glücklichen Augenblick trennt. Es verspricht dir Dinge, die es nie einhalten kann, und steigert nur den Druck, noch mehr zu tun, um Anerkennung zu erhalten.

 

Du hast die Wahl, in welches Bild du schauen möchtest. Das ist dein freier Wille. Es ist ein Unterschied, ob du dich vom Ego leiten lässt oder bewusst im glücklichen Moment verweilst, nachdem du den Wischmopp zur Seite gestellt hast. Denn ja, genau so ist es gedacht: Dauerglücklich. Du darfst dich heute, morgen und immer als Herr oder Frau Glücklich fühlen.

 

Es gibt einen einfachen, geraden und schmalen Weg zum ewigen Glücklichsein. Doch viele von uns wählen die schwierigeren Wege, weil wir glauben, dass wir durch Leiden größere Verdienste erwerben. Das ist unnötig. Entscheide dich für den Weg des Glücklichseins. Übe jeden Tag mehrmals: Macht das glücklich oder verhindert es das glücklich sein?

 

Nimm jetzt eines dieser Dinge, das dich gerade nicht glücklich macht. Vielleicht ist es der Mobilfunkmast. Doch er kann nichts dafür. Du hast eine besondere Beziehung zu ihm aufgebaut. Ändere deine Sichtweise in dir mit dieser Übung, die immer am Schluss jedes Podcast mit drin ist.

 

Du wirst erstaunt sein, wie einfach und schön der Weg zum Glücklichsein sein kann. Bis bald und viel Freude auf deinem Weg zum Glücklichsein!

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