Da ist Krieg und keiner geht hin
Tag 55
Wie geht Frieden machen? Die Regierungen erklären uns, wir müssten Aufrüsten und den Frieden schützen. Was für ein Irrtum. Wir befinden uns hier in einem Energiefeld. Wie sonst würde die Sonne brodeln? Sicher nicht wegen Nichts.
Energie hat keine Unterschiede. Wenn Krieg und Frieden ist, dann haben wir einen Unterschied. Das widerspricht der Gesetzmässigkeit der Energie. Wenn Frieden ist, dann ist Ruhe. Stille. Leichtigkeit. Gut. Da gibt es keine Unterschiede. Wenn Krieg ist, dann hast du tausend Facetten und Varianten von Schwierigkeiten. Das ändert sich dauernd und ist völlig labil.
Also ist Krieg eine Fehlwahrnehmung. Nicht dass es ihn nicht gäbe, doch die Wahrnehmung davon ist falsch. Alle die an diese Wahrnehmung glauben, leiden an grundlegender Angst vor Vergeltung und Verlassen werden. Sie lehren es und lernen es gleichzeitig. Angst ist nichts Weiteres als eine Projektion und muss zu Verwirrung führen.
Jetzt hingehen und die Regierungen und Kriegsfürsten als Verwirrte abstempeln würde genau wieder Krieg in dir hervorrufen. Das ist ihre Angelegenheit, nicht deine. Jeder muss für sich verantworten, ob er Krieg oder Frieden will. Ich kann nur bei mir schauen, dass ich da nicht in Verwirrung gerate.
Alle sind sich einig, dass es grundlegende Veränderungen braucht. Sonst bekriegen wir uns in den nächsten 1000 Jahren noch. Das wichtigste Ziel dabei ist, die Motivation zur Veränderung zu stärken. Eine Veränderung der Motivation ist eine Veränderung des Denkens. Es wird Veränderungen bewirken, weil alles hier ein Denkmodell ist. Alles beginnt mit einem Gedanken.
Der erste Schritt bedeutet die Umkehr oder Aufhebung des Habenwollens. Es wird zu Beginn noch schlimmer, weil das Ego alles verkehrt wahrnimmt und dir sagt: „Also wenn du deinem Peiniger noch etwas Gutes wünschst, dann bist du wahnsinnig“! Aus dieser Kette musst du dich lösen, wenn du in die Leichtigkeit des Seins hinübergleiten möchtest. Diese grundlegende Veränderung wird dennoch durch die Veränderung deines Denkens eintreten. Es mag zu Beginn nur ein kleiner Punkt des Friedens sein, den du im Lärm des Egos erkennst.
Hast du es geschafft, deine Sicht auf diesen Krieg zu ändern, verweilst du beständig an diesem Punkt. Du wirst umsichtig entscheiden können, was du willst. Und was willst du? Logisch, deine wirkliche Funktion erfahren. Die ist einfach: Glücklich Sein! In diesem Augenblick bist du im Frieden. Dein Vertrauen wächst, dass grundlegende Veränderung möglich ist. Du wendest dich vom Krieg ab. Nicht weil du den Krieg nicht magst, sondern weil du dich dem Frieden zuwendest. In dir. Nur dort kann Frieden sein.
Das will geübt sein. Jeden Tag. Damit du üben kannst, habe ich diesem Thema den Podcast mit Tag 55 gewidmet.