Alles ist gut. Das ist das jüngste Gericht.

Tag 21

Kannst du Dinge sterben lassen? Restlos alles? Nein? Dann hast du Angst vor dem Tod. Doch wie willst du die Frage beantworten, wenn du noch nie gestorben bist? Ich bin gestorben, doch ich habe den Tod nicht bemerkt. Was ist, wenn dieser Tod gar nicht existiert? Wenn es ein Verwirrspiel aus deinen Gedanken ist, welche dich am Ende krank machen, weil sie dir vorgaukeln, du würdest in diesem scheinbaren Tod grausig verenden?

 

Wenn du eine E-Mail killst, stirbt da etwas? Nein. Es werden 1 und 0 berichtigt. Prüf das mal und du wirst entdecken, dass es mit allem so ist, hier in deinem „scheinbaren“ Leben. Fürchtest du dich vor dem Richter und dem Henker? Nein, du fürchtest dich vor dem Resultat. Beim Spamfilter löschen ist die Angstschwelle tief, du könntest etwas verpassen, beim Scheidungsrichter schon etwas höher, wenn du nicht weisst, was dir mit der Alimenten Berechnung blüht. Gedanken sind Stromimpulse in deinem Gehirn und nicht das Drama, was sie dir erzählen.

 

Am Schluss fürchtest du dich dann noch vor dem Jüngstem Gericht, weil du vermutest, mit dir würde dann noch abgerechnet. Weil dein Ego so funktioniert und immer abrechnet und abwägt. Nicht aber die universelle Kraft die uns nährt. Schon wieder missverstanden, das mit der Angst.

 

Eine Möglichkeit diese Verwechslung von Magie durch Wunder zu berichtigen, ist dich daran zu erinnern, dass du dich nicht selbst erschaffen hast. Dein Ego, dein Verstand erzählt dir wohl immer etwas anderes. Auf diesen Trick fällst du laufend rein. Das ist der Schmerz, der uns alle in Kriege, Krankheiten und Sorgen verwickelt.

 

Durch Wunder kannst du die Dinge hier auf dem Planeten nicht abschaffen, jedoch die Zeit verkürzen, in welchem dieser Trick aufgedeckt wird. Dich von Angst zu befreien und aus dem Konflikt heraustreten führt dich in mentale Gesundheit.

 

Das Jüngste Gericht ist nicht der Ort, wo der Henker auf dem Schafott auf dich wartet. Dein Tod, der dir so oder so blüht, was dir dein Ego die ganze Zeit beängstigend vorträllert. Das sind lediglich seine Projektionen von ihm.

 

In Wirklichkeit ist es das Tor zum Leben. Niemand der in Angst lebt, ist wirklich lebendig. Weil Angst aus Gedanken entsteht. Genau diese Berichtigung ist gemeint mit dem Jüngsten Gericht. Du korrigierst eine Fehlwahrnehmung, du hättest dieses Leben hier gemacht. Du bist wohl das Resultat davon, aber du machst es nicht. Das ist der Irrtum.

  
Der Sinn und Zweck der Zeit ist einzig der, zu diesem Urteil zu kommen. Das ist das Letzte, was du fällen wirst. So oder so. Darauf brauchst du nicht zu warten, bis sich dein Körper hier verabschiedet. Das geht Jetzt.


Das gelingt dir, wenn du wach bist. Aufmerksam. Bewusst. Das will geübt sein. Jeden Tag. Damit du üben kannst, habe ich diesem Thema den Podcast mit Tag 21 gewidmet.

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Ursache und Wirkung führen in ein glückliches, friedliches, freudiges Sein

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Die Rachsucht und ihr Ausweg