Wie flüchte ich aus diesem Verwirrspiel, diesem Spiegelkabinett
Tag 122
🎪 Aus dem Spiegelkabinett entkommen: Eine Parabel über Glück
Stell dir vor, du bist mitten in einem Spiegelkabinett gefangen! Überall Spiegel - gerade, schräge, verzerrende - und kein Ausgang in Sicht. Jede Bewegung fühlt sich an wie ein Tanz mit tausend Spiegelbildern, und der Ausgang bleibt ein Rätsel für dich. Dir wird so langsam übel, du möchtest nichts als raus hier.
Als kleines Kind hättest du vermutlich zu schluchzen begonnen ab dieser Verwirrtheit. Als Erwachsener atmest du ruhig und beginnst um Hilfe zu rufen, denn du möchtest hier raus. In einem Alptraum würdest du vermutlich ein höhnisches Lachen hören, doch lassen wir das mal…
Dann, oh Wunder, Rettung naht! Doch Moment mal, der Retter ist genauso verloren wie du, denn er ist auch ein Spiegelbild. Welcher der hundert Winkenden ist der Richtige?
Schlussendlich bist du draussen und atmest auf. Du bist so was von froh, bist du aus diesem Irrgarten entronnen. Doch prüf den Unterschied mal ganz genau. Das Aussen hat sich geändert und du glaubst, du wärst jetzt glücklich, weil diese komischen Umstände sich geändert haben.
Doch im Grunde hättest du im Spiegelkabinett drin genauso glücklich sein können wie draussen. Dein Wesen, also du, du warst doch immer An-Wesend? Klar die Umstände etwas blöd, aber wenn du dir im Spiegelkabinett zum Beispiel die Augen verbunden hättest und damit nicht gewusst hättest, dass du im Spiegelkabinett wärst, dann hättest du doch genauso glücklich sein können.
Das Spiegelkabinett des Lebens kann genauso verrückt sein. Ist auch lediglich ein Hologramm, diese Matrix hier. In einer Welt voller Informationen und Illusionen verlierst du dich leicht. Denk nur schon an die KI, wie viel «fake news» dir präsentiert werden kann.
Die Lösung: Wie im Spiegelkabinett auch, du brauchst lediglich die Sicht, wie du etwas siehst zu verändern. Anstatt dich in der äußeren Welt zu verlieren, findest du inneren Frieden, dein Glückliches sein.
Also lass uns üben, uns selbst und unsere Welt mit neuen Augen zu sehen. Denn in diesem Spiel der Spiegel sind wir längst angekommen - wir müssen es nur erkennen. Dem habe ich den Podcast mit Tag 122 gewidmet.