Wie dich der Sklaventreiber Ego in der Zeit gefangen hält

Tag 142

Hast Du Dich jemals gefragt, was Dir im Leben die größte Freude bereitet? Vielleicht ist es die Liebe, die Du zu einem anderen Menschen empfindest, vielleicht das Lächeln Deines Kindes oder einfach der Anblick Deines prall gefüllten Bankkontos.

 

Doch hast Du Dich jemals gefragt, wo genau diese Freude in Dir gespeichert ist? Die Wahrheit ist: Diese Freude lässt sich nicht an einem Ort in Deinem Körper oder in der Zeit verankern – sie ist einfach da, überall und jederzeit.

 

Wir neigen dazu zu denken, dass materielle Dinge wie Geld unsere Freude nähren. Doch wenn wir ehrlich sind, erfüllt uns nicht das Geld selbst, sondern das, was es symbolisiert: Freiheit, Sicherheit, Potenzial.

 

Wenn Du tief in Dich hineinhorchst, wirst Du feststellen, dass all Deine Bemühungen – ob in der Liebe, im Beruf oder im privaten Glück – eigentlich nur einem einzigen Ziel dienen: Du willst einfach nur glücklich sein. Du strebst nach Frieden, Ruhe und Freude.

 

Aber hier kommt das Ego ins Spiel. Es gaukelt uns vor, dass wir hart arbeiten müssen, dass wir ständig nach mehr streben müssen, um wirklich glücklich zu sein. Das Ego ist ein Meister der Täuschung, es verknüpft unser Glück mit der Zukunft und hält uns so ständig in einem Zustand des Wartens und der Unzufriedenheit.

 

Das Ego benutzt die Zeit als Werkzeug, um uns gefangen zu halten. Es lässt uns glauben, dass wir nicht gut genug sind, dass wir mehr tun müssen, um das zu erreichen, was wir uns wünschen. Doch was, wenn ich Dir sage, dass all das nicht nötig ist? Was, wenn ich Dir sage, dass Du bereits alles hast, was Du brauchst, um glücklich zu sein, genau jetzt in diesem Moment?

 

Und warum ist das so? Das hat einen ganz einfachen Grund: Jegliche Idee, die Du hier wahrnimmst, will sich auflösen. Das Warum haben wir im gestrigen Podcast, Tag 141 mit der Ur-Frage etwas tiefer ausgeleuchtet.

 

Weil alles hier schwingt, ist alles hier eine Idee, ein Gedankenmodell. Jede Idee will sich am Ende des Tages auflösen. Und wie veränderst Du Schwingung, dass es zur Auflösung kommt? Ja, Du hast richtig gehört: Du bist es, der dafür sorgt, was diese Schwingung gerade tut.

 

Diese Veränderung geschieht immer in der Vertikalen. Entweder nach unten, indem du so lange verdichtest, bis die Schwingung so langsam wird, bis du nur noch eine Linie hast. Oder nach oben, bis es pures Licht ist und in dieser Ewigkeit auch nur noch ein AllEinsSein ist.

 

Wie ein mentaler Sportler, der sich auf sein Training konzentriert, kannst auch Du lernen, im Jetzt zu leben. Erinnere Dich in jedem Moment bewusst an das, was Du gerade tust. Ohne Gedanken. Rieche den Kaffee, den Du genießt, fühle das Steuerrad, wenn Du Auto fährst.

 

Lass Dich nicht von der Vergangenheit oder von einer ungewissen Zukunft einfangen. Entscheide Dich im Jetzt und lasse das Jetzt Dein ständiger Begleiter sein. Diesem Thema habe ich den Podcast Tag 142 gewidmet.

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Die Ur-Frage. Warum das Ganze hier eigentlich

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Wer hilft mir der Angst entrinnen