Kommunikation, lass uns online gehen bitte

Tag 39

Schälst du Konflikte wie eine Zwiebel bis auf ihren Kern, stellst du eines fest: es ist ein Missverständnis. Nicht dass dein vis-à-vis dich falsch verstanden hat. Das vielleicht auch. Ich spreche vom Ur-Missverständnis. In Wirklichkeit sind da draussen um uns herum nur Frequenzen geschichtet. Mein Blick auf diese Frequenzen sind lediglich Interpretationen davon.

 

Anstelle dass ich dafür sorge, dass ich die Frequenzen hebe, verheddere ich mich mit meinem Ego in diese nicht enden wollenden Klärungsdiskussionen und Überzeugungsrunden. Das ewige Lamentieren kann ich mir einfach schenken. Denn wenn ich meine Frequenz, meine Stimmung zu dem, was ich da gerade sehe in die Höhe hebe, dann mutieren die Frequenzen von selbst und die Probleme lösen sich in Luft auf.

 

Daher ist gar nicht relevant, was ich sehe. Sondern viele mehr, wenn ich etwas sehe, was nicht schön, nicht angenehm, nicht Eins ist, lärmt oder dröhnt, dass ich einfach die Frequenz dessen hebe, was ich wahrnehme.

 

Doch die meisten Menschen kommen gar nicht erst an den Punkt, weil sie bereits im Ansatz darüber stolpern, dass sie sich nicht bewusst sind, dass sie interpretieren. Daher ist es hilfreich, dass wenn mein Verstand eine Sicht auf etwas produziert hat, dass ich diese Sicht umgehend bereinige. Das kann nur ich. Und du. Denn wer hat‘s erfunden?

 

Das Einzige, was dein Ego wahrnimmt, sind Unterschiede. Alles separiert. Alles ganz konkret. Es kann nicht mit deinem Wesen kommunizieren, weil dein Wesen abstrakt und konzeptlos ist. Du weisst ja nicht, wo genau Frieden oder Freude beginnt oder aufhört, wenn du dies empfindest. Eben Konzeptlos. Daher verweigert es sich der Kommunikation mit deinem Sein, denn eine Kommunikation mit deinem Sein würde seine Auflösung bedeuten.

 

Da ist dein Ego strikt dagegen und sträubt sich. Es hält an seinem eigenen Denksystem fest. Ich glaube nur, was ich sehe oder anfassen kann. Seine Kommunikation wird durch sein Bedürfnis kontrolliert, sich zu schützen. Und es stört die Kommunikation, wenn es merkt, dass es bedroht wird.

Wie zeigt sich diese Bedrohung? In dem du müde wirst. In dem du Themen wie diese als kompliziert empfindest. Doch wir sprechen hier eine ganz einfache, unzweideutige Sprache. Dass du dich offensichtlich in der Wolke des Vergessens befindest, wenn du Fragen hast und die Antworten dazu fehlen. Einem Gewölke, das einen höllischen Lärm macht und du deswegen die Orientierung verlieren musst. Weil du nicht hören kannst und die Sicht auf die Erkenntnis verdeckt ist.


Du brauchst dich lediglich deiner Funktion zu erinnern. Dann löst sich das ganze Drama von selbst auf. Deine Funktion? Bitte, die ist wirklich einfach. Es braucht etwas Übung, sicherlich. Damit du üben kannst, habe ich diesem Thema den Podcast mit Tag 39 gewidmet.  

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