Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist

Tag 90

«Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist»…es geht um das Vergessen. Die Physik beweist uns, dass alles, was hier ist, durch eine einzige Energie gespiesen wird. Doch wenn alles eine Energie ist, wie kann sich daraus etwas abspalten? Geht nicht. Gleichwohl ist die Dualität, die du hier in allem wahrnimmst, eine Abspaltung. Das Wort sagt es, es ist zwei.

 

Du siehst einen Körper. Menschen, Häuser, Bäume zum Beispiel. Sie haben Umrisse und heben sich von etwas ab. Müssen sie, sonst sähest du diese Körper gar nicht. Also ein Unterschied, dual eben. Es gibt scheinbar Tag und Nacht. Hell und Dunkel. Kalt und warm. Doch in Wirklichkeit kann es das gar nicht geben, weil eben alles eine Energie ist.

 

Es bedeutet, bevor sich hier die Dualität vor deinen wahrnehmenden Sinnen aufbauen kann, muss vorher alles Ganz gewesen sein. Dieses Ganze musst du erkannt haben, weil sonst könntest du in einem zweiten Schritt gar nicht abspalten. Das bedeutet, die Erscheinung eines Körpers ist nichts anderes als eine Entscheidung zu vergessen. Dass du vergisst, was vor der Abspaltung war. Nämlich: Ganz.

 

Wenn du also krank bist, Streit hast oder in Sorge bist, dann ist das ein Unterschied zu Ganz, Heil, Gesund. Jetzt weisst du, warum du all diese Zustände so unangenehm empfindest. Nicht wegen der Krankheit an sich. Sondern weil du tief in deinem Inneren genau weisst, wie Ganz, Gesund ist. Weil du bevor es stattfinden konnte, ja erkannt haben musst, wie das eben ist. Und dies ist der eigentliche Schmerz. Dass du dir diesen Schmerz gar nicht antun müsstest, es aber trotzdem tust und nicht verstehst, warum du dir das antust. Ein furchtbares Missverständnis im Grunde genommen.

 

Und wie geht das Auflösen dieses Missverständnisses? Dazu habe ich diesem Thema den Podcast mit Tag 90 gewidmet.  

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