Die wahre Lüge aufdecken
Tag 165
Stell dir vor, du bist im Schlaraffenland. Würdest du jemals freiwillig gehen? Wohl kaum! Honigbäche fließen, gebratene Hähnchen fliegen direkt in deinen Mund – und für uns Pseudo-Veggies gibt es auch jede Menge Leckereien. Klingt paradiesisch, oder?
Aber würdest du nicht alles dafür tun, dass dieser Zustand bleibt? Klar, das wäre dann Disziplin – aber ohne Mühe und Druck. Solange du das Schlaraffenland nicht in dein Leben einlädst, bleibst du im Ungewissen, im Zweifel. Deine und meine Funktion ist es doch nur, glücklich zu sein. Das ist alles.
Warum haben wir dann nicht ständig unser eigenes Atlantis, Garten Eden oder eben das Schlaraffenland? Ich spreche hier nicht von kurzen Freudensprüngen, sondern von dauerhafter Freude. Warum ändert sich das immer wieder? Liegt da wohl eine Lüge dahinter?
Kennst du das Gefühl, wenn du dich für deine Unzulänglichkeiten verurteilst? Es fühlt sich nicht gut an. Es wird kompliziert. Und doch tun wir es immer wieder. Warum? Wir sehen Kriege, Streit und Krankheiten. Warum lassen wir nicht einfach das Schöne, das Gute, das Strahlend-Glitzernde in unserem Leben Ausdruck finden?
Die Natur zeigt uns, wie es geht. Wenn die Sonne scheint, erblühen alle Lebewesen. Und die Sonne scheint immer, auch wenn manchmal Wolken oder Nebel da sind. Das Glück ist immer da, wie die Sonne auch. Und wer ist nun dieser «Wolkenmacher», wenn du unglückliches siehst – oder sagen wir mal so, der Bildermacher in dieser Glückseligkeit, dem ewigen Frieden? Ja, du ahnst es. Ich, wir sind es. Wir, die diese Wolken-Bilder machen und sie vor diese «Sonne» stellen.
Stell dir vor, wie schön das Licht aussieht, das wir alle in uns tragen, wenn keine Wolken um uns sind. Das ist das Land, wo der Honig in Bächen fließt und die Pseudo-Vegetarier ihre Leckereien genießen. Ein Ort der beständigen Freude, wo das Glück immer bleibt, weil es kein Gegenteil hat.
Die wahre Lüge: Wir belügen uns selbst. Solange wir uns einreden, dass unsere Wahrnehmungen die Realität sind, schaffen wir Wolkenbilder. Ein Beispiel gefällig? Ich war mit meiner Frau in Südafrika, mit dem Bike unterwegs. Wir hatten uns verfahren, eine Panne gehabt und fanden uns in einer Umgebung wieder, die uns beunruhigte. Ich war angespannt und voller Sorgen. Doch die Menschen waren nett und hilfsbereit. Alles ging gut aus, doch die Wolken in meinem Kopfkino haben die Situation unnötig erschwert.
Wenn wir unsere Sichtweise berichtigen, können wir den Frieden und die Freude in unser Leben einladen. Selbst wenn die Situation in der Vergangenheit liegt, können wir unser Empfinden im Jetzt ändern. Diese Wertschätzung, diese Dankbarkeit für die Menschen, die uns geholfen haben, können wir in unseren Tag mitnehmen.
Bereit für deinen Schritt ins Schlaraffenland? Höre jetzt meinen Podcast Tag 165 und entdecke, wie du die wahre Lüge aufdeckst und das Glück in dein Leben einlädst.