Der Unterschied von Betteln und Bitten

Tag 82

Jeder von uns der versucht hat, sich mit voller Inbrunst etwas zu wünschen, hat irgendwann einen Fehlschlag erlitten. Doch wie kann das sein, wenn wir die ganze Zeit davon sprechen, dass die universelle Energie der Liebe es nur gut meint mit uns? Dass hier Schlaraffenland wäre und alles ein Ponyhof ist?

 

Nehmen wir mal an es wäre so: Schlaraffenland. Die gebratenen Hühner fliegen dir in den Mund. Welchen Zustand hattest du vor diesem Wunsch? Richtig: Ich hätte gerne, aber du hast noch nicht. Du bist im Mangel. Fliegt dir das gebratene Huhn in den Mund, scheint es so, als wäre dieser Mangel aufgehoben. Ist er aber nicht!

 

Denn nur weil das gebratene Huhn im Anflug ist, bedeutet es noch lange nicht, dass du wirklich deine Haltung geändert hast. Du hast vielleicht kurzzeitig dein Bedürfnis nach Hunger befriedigt. Doch das änderst sich bald wieder. Bedürfnis befriedigen und deine Haltung im Fühlen ändern, das sind zwei verschiedene Dinge.

 

Dass der Hunger nicht wieder kommt, das kannst du gar nicht ändern. Es geht hier nicht darum, dass du mit Magie alle deine Wünsche durchdrückst. Das hätte dein Ego gerne. Sondern dass du der Angst entrinnst, es könnte für dich nichts mehr haben. Nichts mehr gut sein. Nicht gesund sein.

 

Wie dir dies gelingt, dazu habe ich diesem Thema den Podcast mit Tag 82 gewidmet.  

Zurück
Zurück

Sprichst du rückwärts mit dem Universum

Weiter
Weiter

Wozu die geistige Muki Bude