Der glückliche Traum

Tag 180

Der glückliche Traum: Warum es manchmal ruckelt

Kennst du das Gefühl, im Glücklichsein immer wieder zwei Schritte vor und drei zurück zu machen? Du fragst dich vielleicht, warum es nicht einfach mal ohne dieses ständige Hin und Her aufwärts geht. Warum können wir nicht einfach das Glück „aufgelöst“ oder „erlöst“ erleben?

 

Diese Rückschläge passieren uns allen. Es fühlt sich oft an, als würden wir ständig von vorne beginnen, weil etwas uns emotional zurückwirft. Das liegt daran, dass wir uns in einem Wachtraum befinden.

 

Im Schlaftraum erleben wir merkwürdige Dinge und wachen auf, aber das Erwachen im wahren Sinne bleibt aus. Es gibt einen Unterschied zwischen Wahrnehmen und Erkennen. Mein Nahtoderlebnis hat mir gezeigt, dass wahres Erwachen nicht in Worte zu fassen ist. Worte schaffen Zeit und Raum und verdecken die Erkenntnis – es ist eher ein Schimmer, ein leichtes Blinzeln.

 

Ohne unser „Menschenkleid“ kommunizieren wir vollständig und klar. Alle Sinne funktionieren gleichzeitig und mehrdimensional. Die geistige Welt hat ein allumfassendes Verständnis von allem. Für unseren Verstand, der nur seriell arbeiten kann, ist das eine Katastrophe. Deshalb sollten wir ihm nicht mehr abverlangen, als er leisten kann.

 

Solange wir uns auf Raum und Zeit beschränken, können wir diese Erkenntnis nicht erlangen. Unser Verstand ist wie eine Wolke um unseren Kopf, die uns die Sicht vernebelt. Geistwesen, wie Engel, finden das lustig und können nicht anders, als zu lachen. Weil sie selbst diese Energie der Freude, Glück und Frieden sind.

 

Um Raum und Zeit aufzuheben, müssen wir uns vorbereiten. Diese Illusion, die nur in unseren Köpfen existiert, gilt es zu durchschauen. Das Aufheben dieser Illusion gelingt durch den „heilsamen“ Augenblick, die „heile“ Beziehung zur Natur und das Führenlassen durch die geistige Welt.

 

Die geistige Welt hat den Überblick über alles, während wir oft im Nebel herumtappen und uns ärgern. Unsere Mitmenschen sind keine Hindernisse, sondern liebevolle Hinweise auf unsere eigenen „Wolken“.

 

Wenn wir unsere Angstträume in glückliche Träume verwandeln, empfangen wir die Impulse der geistigen Welt. Diese hörst du in der Stille, in dir. Dafür muss es ruhig werden in dir, denn diese Wolke macht einen höllischen Lärm. Es ist keine gute Idee, das Steuer selbst in die Hand zu nehmen, wenn Zweifel bestehen. Alles muss in dir bereinigt sein, sonst funktioniert es nicht.

 

Die Dualität aufzulösen, ist nicht unsere Sache. Das erledigt die Energie für uns. Dein spirituelles Ego mag dich glauben machen, du könntest jetzt alles erkennen, aber das ist nur ein Trick. Kümmere dich nicht um den ganzen Kram, sondern sorge dafür, dass jeder Augenblick ein glücklicher ist. Glückliche Träume werden wahr, weil sie glücklich sind.

 

Achte auf das Jetzt. Mach jeden Augenblick glücklich. Glückliche Träume werden wahr, weil sie glücklich sind. Ihre Botschaft lautet: DEIN WILLE geschehe, nicht ICH WILL es anders haben. Lasst uns heute gemeinsam üben. Die Anleitung findest du in meinem neuesten Podcast Tag 180.

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